Literarisches Jahresheft
regional   radikal   randständig

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  • Heft 2017
  • 2017 Inseln Klöster Zirkel Zellen

    Hier schließt sich kein Kreis

     

    Der Satz ist aus einem Gedicht von Niels Zubler. Wir wollen gern, dass alles eine runde Sache ist. Und doch bleibt immer eine Lücke, ein loser Faden, und das ist gut, denn dann geht es weiter. Luft muss sein. Man muss ja atmen können.

    Und die Gurke? Ist so wenig Normgurke, wie wir genormt sind. Sonst wär das Leben langweilig. Sonst wär es nicht das Leben. Normen und Dogmen werden aufgestellt, um das Leben zu zähmen. Das gelingt auf Dauer nicht. Davon zeugt der Mauerläufer. Es ist (auch) ein Projekt gegen den Dogmatismus. Es ist ein Projekt, in dem viele unterschiedliche Stimmen laut werden.

    Das Thema des aktuellen Mauerläufers ist: Inseln. Klöster. Zirkel. Zellen. Gemeinsam ist allen vier Begriffen die Abgrenzung. Mal findet sie durch eine Mauer statt, mal durch Wasser, mal durch eine Membran, mal durch einen Bund zwischen mehreren Menschen. Immer stellt sich die Frage: Wer (oder was) kommt rein, wer (oder was) bleibt draußen?

    Mit 256 Seiten ist es auch diesmal mehr Buch als Heft und zeugt von dem regen geistigen Leben in der Dreiländerregion Bodensee.


    Preis 14 EUR / 14 CHF


    ISBN 978-3-00-057016-2

  • Heft 2017
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  • Heft 2017
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    I


    Vorwort


    Katrin Seglitz Vom Körperlichen des Geistigen
    Hanspeter Wieland Warum es vielleicht auch den Mauerläufer gibt


    Inseln, kein Vorne, kein Hinten


    Felicitas Andresen Inseln, kein Vorne, kein Hinten
    Niels Zubler Im See eine Insel
    Sebastian Winterberg Ein Fluss fließt durch eine Landschaft, die um einen See ruht
    Heinz Jörg König In Sorge / Hundsdäg / Seensucht
    Eva Maria Zeller Wort / atlas
    Martin Stockburger Aufzeichnungen eines Autors
    Hajo Fickus nach einer wahl (zombies)
    Hippe Habasch bewegung 9. november
    Fritz Reutemann dichterkilling / ein multioptimales spiel
    Hanspeter Wieland Reutemann, Fritz: Poet
    Zsuzsanna Gahse Schwarz-weiß und aufmerksam


    II


    Früher schliefen hier Nonnen


    Kurt Aebli Vita
    Sylvia von Keyserling Etwas
    Elli Mattar Verwundungen
    Anne Müllerschön gestern war nicht gut
    Chris Inken Soppa Der Clavier-Virtuose
    Joachim Wieland Jasmin und Rose
    Patrik Knothe Die Geschichte der Dinge / Die Geschichte der Wörter
    Björn Kern Die Welt ohne Bildschirm
    Walle Sayer Stillarbeit / Kontemplativ
    Dersim Ahmed Von der Weisheit der Wörter
    Bruno Epple Einen Tag schreibend zubringen
    Hanspeter Wieland Unter Künstlern
    Dorothea Neukirchen Aus der Welt – in die Welt


    III


    Sie hatte die schönsten Haare von allen


    Katrin Seglitz Die Stille beheimaten in sich
    Bruno Epple Kreuzgang
    Gabriele Loges In Klausur
    Sibylle Hoffmann Taginsel
    Marlies Birkle Bilder
    Jutta Weber-Bock Frauenchiemsee
    Katrin Seglitz Schloss Salem: Begegnung mit der Alten Lisel
    Walle Sayer Dormitorium
    Sibylle Hoffmann Mundgedicht
    José F.A. Oliver zellen 2 & 4 / auferstehung, wo?
    Stefan Keller Kellers Geschichten, Pater Adalbert


    IV


    Und die Hirsche knabbern an der Unsterblichkeit


    Walter Neumann Übergang
    Wolfgang Haenle le cimetière de bateaux en camaret sur mer
    Maximilian Lang Der Herd
    Wolfgang Haenle déminage
    Jürgen Weing cemetery salem, new york
    Andrea Gerster Selma und Max
    Peter Blickle Stillleben
    Thommie Bayer Das Wesentlichste
    Heinrich Kuhn Das Frühstück
    Christa Ludwig Der Mönchswald
    Hans Gysi wie klug die bäume


    V


    Ich wurde aus einer Espressotasse geboren und lebe gern in Schüsseln


    Peter Salomon Aus gegebenem Anlaß
    Andreas Kirchgäßner Das Haus der Schlangen
    Jochen Kelter Kolumbianische Exkursion, Gedichte
    Wolfgang Bleier Himmelfahrt in der Stadt des Lichts
    Irene Bourquin Maskengesicht
    Christoph Meier Gestern habe ich frische Vögel gemacht
    Beat Brechbühl Japan. Honshu / Orkney, Mainland / Meine persönliche Insel


    Nachwort


    Jochen Kelter angekommen


    Zeichnungen, Fotografien, Stillleben, Objekte


    Eva Hocke
    Karl Gindele
    Ruth Link
    Maximilian Weiger
    Heide Rumm
    Inge Nold
    Stefan Dichmann
    Frank Müller: Die Dinge eines Onkels
    Daniel Bräg


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  • Heft 2016
  • 2016 Region

    traf seeabwärts bei Romanshorn ein Blechboot ein

     

    Gibt’s doch gar nicht? Dass einer sein Haus auf die Schultern lädt und einfach losläuft. Dass seeabwärts in Romanshorn ein Blechboot eintrifft, ein Pferd in der nachtblauen Nacht zum Fenster herein schaut und gefragt wird, wem Tübingen gehört. Gibt es doch! Seit der dritte Mauerläufer geschlüpft ist. Der Schwerpunkt des Jahreshefts für Literatur und Kunst liegt diesmal auf dem Thema Region. In sechs Kapiteln trifft sich alles, was Beine oder Wurzeln hat (oder hatte). Hier stößt Neueingesessenes auf Alteingesessenes, im Kopf oder sonstwo Verhaftetes auf heillos Geflüchtetes. Hier werden die Scheren im Kopf stumpf, hier wird grundlos geschielt. Und ein Pfarrer hat Angst, von der Kanzel zu fallen. Über das geschriebene Wort von 42 AutorInnen ergießt sich Kunst. Ausgeschüttet von Grafikerin Eva Hocke, die 16 KünstlerInnen mit ins Boot geholt hat. Sie haben malerische Sendemasten in der Landschaft für die Nachwelt festgehalten. Haben Bremsspuren in den Himmel gezeichnet und viele, viele Monde. Und lassen uns sogar in ihr Poesiealbum blicken.


    Preis 14 EUR / 14 CHF


    ISBN 978-3-00-053185-9

  • Heft 2016
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    I


    Vorwort


    Hippe Habasch Vorgeschobene Worte
    Jochen Kelter Euregio, Region, Regionalismus


    Herr Lüthi hatte einen schweren Job


    Zsuzsanna Gahse Selbstlebensbeschreibung
    Hans Gysi Here I am
    Helga Rüdiger Huimet, Huimweh
    Bodo Hell Legendenbildung
    Bruno Epple Am Ufer stehen / Die lichte Wolke / Das will ich mir einreden dürfen
    Iréne Bourquin Der Jogi
    Ulrike Blatter Provinz
    Anne Müllerschön Die Stadt war mir fremd / basel
    Michelle Minelli Ein Thurgauer vor mir, das hiess früher hupen
    Hans Gysi tribute to dada
    Jürgen Weing heimatliche zu- und abflüsse
    Stefan Keller Herr Lüthi


    II


    Die Seele wurde in Wangen erfunden


    Sonja Röder Nordpol / Fror / be-fremd-lich gehen
    Jochen Kelter Jetzt mache ich einen Satz
    Niels Zubler Hier drüben
    Wolfgang Bleier Ein Pferd schaut in der nachtblauen Nacht
    Hanspeter Wieland Weltveschweerung / Schpoot / He Antifa
    Antonio Timpano Das Ende der Illusion
    Peter Blickle Verklemmte Geister
    Peter Salomon Würdigung der Dichterin Ingeborg Sulkowsky
    Ingeborg Sulkowsky Seelsorge / Wenn Vögel nachts / Lindauer Brücke / Kokon der Seidenraupe


    III


    Hier haben sie ihre eigenen Monde


    Katrin Seglitz Wem gehört Tübingen?
    Ulrike Blatter Der Flüchtling
    Sylvia von Keyserling Flucht Land Niemands Land
    Christa Ludwig Ja, Jung, so kann dat jemeint gewesen sein
    Hanspeter Wieland Schere im Kopf
    Beate Rothmaier Kleine Stadt
    Stefanie Kemper Andere Monde
    Tine Steinhauser Straßenköter
    Jochen Kelter Die Kelters aus Paris
    Hans Gysi herbstmilch 2
    Katrin Seglitz Assadsee
    Stefan Keller Die denkwürdige Erinnerung


    IV


    Stille Revolte


    Sylvia von Keyserling Aufbruch
    Hajo Fickus verkapselt
    Patrik Knothe Aufbruch
    Hippe Habasch wie es anfing
    Marlies Birkle Wandlung / Turmbesteigung
    Renate Igel-Schweizer Stille Revolte / Pisser
    Sylvia von Keyserling Epilog zu Rosenstein
    Zsuzsanna Gahse Nacherzählung


    V


    zufällig ging immer etwas zu bruch


    Hippe Habasch herr tafelhund bellt
    Peter Salomon Der Aktenbock
    Stephan Alfare Das hölzerne Ensemble / Die Abwanderung / Petzi
    Malte Bremer Das Buch von Pfarrer Menzel / Auszüge
    Heribert Kuhn Der Einsager
    Max Sessner Allmählich
    Maximilian Lang Die Küche
    Karin Kiwus Schloss und Riegel


    Zeichnungen, Malerei, Fotografien, Stillleben, Objekte, Collagen, Holzschnitt


    Romain Finke
    Hendrike Kösel
    Anne Carnein
    Barbara Rössler
    Ed Ernst
    Peter Weydemann
    Nicole Bold
    Uwe Neuhaus
    Dieter Benz
    Jürgen Palmtag
    Romain Finke: Galileo Galilei
    Christopher Amm: The Awakening
    Bruno Groß-Aurbacher
    Anna Carnein
    DA Marbach
    Eva Hocke
    Wolfgang Schmid
    Uwe Neuhaus


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  • Heft 2015
  • 2015 Chaos und Ordnung

    ORDNUNGUNORDNUNG

     

    Da ist denn nun die Luft raus!
    Plattgefahren unser Erdball. Von einem Panzer? Oder einem Müllwagen? Oder zum Fladen gepresst von einem Stempel aus einem Amt, das für Ordnung sorgen soll? Was für ein Chaos!
    Da sind die Südstaaten der USA weggefaltet und Washington DC ist in die Karibik gekippt.
    Oder eine Chance? Ein Weg zur Völkerverständigung? So nah sind sich Russland und Gibraltar noch nie gewesen.
    Ist nicht vielleicht dieser ordentlich platzsparend, müllvolumen meidend zusammengefaltete blaue Planet die bessere Variante? Können wir nicht endlich verzichten auf die prall arrogant aufgeblasene Version? Und zurückkehren zu jenem ordentlichen Weltbild, in dem die Erde eine Scheibe war? Ist ja doch nur Luft drin.
    Weitaus mehr als Luft ist zwischen Titel- und Rückblatt dieses Heftes. Da erwartet den Leser ein explosives Gemisch aus ordnungunordnung auf dem Schreibtisch, im eigenen Ich, im Ich und Du und, ach, im endlosen Kampf für und gegen die Ordnungshüter auf dieser Scheibe.


    Preis 12 EUR / 12 CHF


    ISBN 978-3-00-049878-7

  • Heft 2015
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    I


    Zettel sind Papiere, die du verlegt hast


    Hans Gysi zettel I
    Heribert Kuhn Die Soennecken-Feder
    Anna Breitenbach schwerer Sturz
    Beate Rothmaier Alles in Ordnung
    Keller+Kuhn Wichtiger Brief
    Irène Bourquin Fluchtrede
    Hajo Fickus Der kleine Pan


    II


    Aufräumen ist das Ende der Schuld.
    Und Kirschen wachsen am besten auf kiesigen Böden


    Hanspeter Wieland Walter Dorst: Ordnung schaffen
    Hippe Habasch die sauberen dörfer
    Christa Ludwig Die Erde ist eine Scheibe
    Hans Gysi Kleine Schäden
    Hans Gysi viele
    Nina Neumann Es
    Kurt Aebli Was ich klar sehe jetzt
    Kurt Aebli Im Großen und Ganzen
    Kurt Aebli Einer, der weiß
    Zsuzsanna Gahse Der Zuschauer weiß etwas


    III


    Aber: Was will die Frau


    Hans Zengeler Einbruch
    Björn Kern Unter Null
    Monika Helfer Beginnende Migräne
    Thommie Bayer Zannipolo
    Jürgen-Thomas Ernst Wilfried Waltersdorfer
    Stephan Alfare Haben Sie Fernwärme?
    Stephan Alfare Frische Scheine
    Silke Nowak Mit viel Zucker
    Johanna Walser Vermeer
    Jürgen Weing eine frage: wozu kunsten?


    IV


    Well uff gaanz Welt wettet mir so naalange


    Hermann Kinder Adorno wusste nicht, dass es in Wuppertal keine Kunst ist, Chaos in die Ordnung zu bringen.
    Peter Blickle Die Ohrfeige
    Jochen Kelter Offener Brief an den Ministerpräsidenten
    Winfried Kretschmann Antwortbrief
    Rudolph Bauer Ordnung adieu, willkommenes Chaos
    Hanspeter Wieland Was zu befürchten war, ist passiert
    Hajo Fickus rein in den mund raus aus dem mund
    Niels Zubler IS
    Michael Ledeen Es lebe das Chaos. Hoi, Hallo, wer mir sint? Nämlig seller Wirbelwint. The War Against the TerrorMasters!
    Katrin Seglitz Das Gelbe Kamel


    V


    Belgrad ist wie jedes beliebige Oldenburg


    Stephan Alfare Hier und sonst wo
    Irène Bourquin Die Klause
    Jürgen Weing sitzen an bänken
    Oliver Kohring Die Juden in meinem Viertel
    Stefan Keller Canton Sentis
    Chris Inken Soppa Jeder Name ein Stück Süßigkeit
    Zsuzsanna Gahse Sehen, Hören
    Jochen Kelter Des Wortes Schutz


    Quer in der Medienlandschaft

    Jochen Kelter


    Werke, Zeichnungen & Fotografien von


    Moritz Baumgartl
    Antonius Conte
    Jan Vermeer van Delft
    Felix Droese
    Eva Hocke
    Nataly Hocke
    Fabian Karrer
    Felix Kapfer
    Stefan Keller
    Kinderzeichnungen
    D.A.Marbach
    Reinhilde Meschenmoser
    Frank Müller
    Daniel Poppele
    Matthias Reinhold
    Simone Rueß
    Julia Wenz


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  • Heft 2015
  • 2014 Gebärdensprache

    Die Sprache die keiner Spricht

     

    Oh, was ist das für ein Mann? Hübsch ist der ja nicht grade. Und Stützstrümpfe hat er auch noch an. Darf man sowas überhaupt aufs Cover bringen? Ist das der Mauerläufer? Kann man mit Stützstrümpfen überhaupt auf Mauern laufen? Man kann. Man kann alles, wenn man will. Man kann sogar fremde Sprachen erlernen, wenn man will. Oder muss, wie bei der Gebärdensprache. Schließlich ist man nicht ganz freiwillig taub und stumm auf die Welt gekommen. Auch nicht in Stützstrümpfen. Man könnte sich jetzt bei Gott beschweren. Aber man könnte auch ein Heft machen. Über Gebärdende. Über die Anmut einer Sprache, die keiner spricht. Über Ruhstraßen und Geräuschemacher. Über kräftiges Winken. Und Schwimmen lernen im Bodensee. Man könnte. Man kann.


    Preis 12 EUR / 12 CHF


    ISBN 978-3943391541

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  • Heft 2015
  • Heft 2015
  • Heft 2015
  • Inhaltsverzeichnis »

    Und winken Sie kräftig, das macht man hier so!


    Hanspeter Wieland Besuch in der Haslachmühle
    Katrin Seglitz Gespräch mit Sandra am 5.2.2014
    Sabine Ailinger Mehr Gebärdensprache
    Felicitas Andresen Let learning the signs be enjoyable!
    Katrin Seglitz Stimmen sehen
    Christa Ludwig Treffen im Vers
    Ulrike Blatter Vereinzelt Farbe – Niederschläge möglich


    Die Ruhstraße war lang


    Hanspeter Wieland D Mensche sin lout
    Katrin Seglitz Er bevorzugt schmutzige Töne
    Claudia Scherer me schwätzt it
    Udo Weigelt Die Anderen
    Monika Taubitz Sprachlos
    Claudia Scherer wart no
    Hippe Habasch schafskinder
    Claudia Scherer en bäre
    Peter Salomon Bär
    Katrin Seglitz Sein Lachen wurzelte in den Fußsohlen
    Bruno Epple Im Buchenwald


    Ich lernte im Bodensee endlich ein bisschen schwimmen


    Joachim Wieland Sonnenbaden
    Zsuzsanna Gahse Der Himmel über dem Bodensee
    Peter Salomon Albino-Blutkörperchen
    Martin Stockburger Das Lesen der Tage
    Chris Inken Soppa Schwanenfüße
    Peter Höner Chidima
    Beat Brechbühl Egnach
    Jochen Kelter Verortung
    Claudia Scherer pfe
    Peter Blickle Rotach


    Die vielen lieben Gäste im Haus


    Hermann Kinder Die vielen lieben Gäste im Haus
    Peter Salomon Autopsie
    Heinrich Kuhn Ein Männlein steht im Walde
    Hippe Habasch nichts geht mehr
    Peter Salomon Berlin Landhausstraße 1955
    Claudia Scherer ins gsicht
    Hanspeter Wieland Große Herausforderung


    Wir haben noch Zeit


    Walter Neumann Bericht von einem Abschied
    Stefanie Kemper Menschen im Lepradorf
    Oliver Gassner Hunger
    Peter Renz Legenden des Zufalls
    Peter Salomon Die Volksgemeinschaft
    Dagmar Rosner Der Geschmack der Kindheit
    Joachim Wieland Starkes Feuerzeug
    Tine Steinhauser Am Mittwoch im Schatten
    Jochen Kelter Auf dem Grund der Zeit


    Werke, Zeichnungen & Fotografien von


    Bruno Epple
    Hippe Habasch
    Eva Hocke
    Gerold Jäggle
    Hermann Kinder
    Christiane Liptak
    Frank Müller
    Rolf Pfänder
    Katrin Seglitz
    Wynrich Zlomke


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per E-Mail unter

bestellung@mauerlaeufer.org


oder bei guten Buchhandlungen, darunter Schwaaz Vere Buchhandlung, Bad Saulgau; Anna Rahm mit Büchern unterwegs, Ravensburg; Buchhandlung Wälischmiller, Markdorf; Linzgau-Buchhandlung, Salem und Pfullendorf; Buchladen zur Schwarzen Geiss GmbH, Konstanz; Buchlandung – Lesen am See, Überlingen

  • Ich habe mich für den Mauerläufer …

    entschieden, weil er Mauerläufer heißt, obwohl er erstens nicht auf Mauern läuft, sondern Felswänden und zweitens überhaupt nicht läuft, sondern hüpft. Dass er sich trotzdem Mauerläufer nennt, will also nicht Ort und Fortbewegung beschreiben, vielmehr erklärt er damit seine Zugehörigkeit zu jenen, die wirklich auf Mauern laufen, damit solch zweifelhafte Bauwerke, die statt Gemeinsamkeit Trennung zum Ziel haben, nicht nur über-, sondern auch unterlaufen, er zeigt seine Geistesverwandtschaft mit allen, die sich für eine Heimat im „Dazwischen“ entschieden haben, zwischen verfeindeten Völkern, zwischen gegenteiligen Meinungen, Auffassungen, Systemen, Ideologien. Und da wir ja wissen, dass Vögel die Augen seitlich am Kopf haben, fällt sein Blick immer auf beide Seiten zugleich, sieht er Sätze und Gegensätze. So läuft, nein, hüpft er dahin.


    Christa Ludwig

  • Ich denke, daß alle, die …

    an diesem Projekt Mauerläufer mitarbeiten, ganz unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wohinein sie da ihre Kraft und ihre Erfahrungen bringen.


    Was nun für mich der Mauerläufer bedeutet ist folgendes:
    ich möchte damit etwas für mein Bündnis tun – es ist ein innerer Bund – mit all den Behinderten und Verhinderten, die mir zeitlebens quasi und alle zusammen lieber sind als die, die die Hoheiten innehaben der Planungen, der Informationen, der Deutungen, der Entscheidungen. Das sei mein Mauerläufer.


    Zugespitzt gesehen, geht es bei meinem Mauerläufer nicht um Literatur und Kunst, vielmehr ums Gegen-den-Strom-Schwimmen. Das ist leicht gesagt, vor allem in dieser gängigen Formulierung: gegen den Strom, mainstream. Das klingt wohlfeil, ist aber schwer. Viel Wasser und ein Einzelner, der dagegen halten will! Schnell fühlt man sich da verzagt, kraftlos, alt. Und wenn man dann noch alt ist! O jerum, aber da sag ich, was auch andere Ältere zu allen Zeiten gern sagen: mein Herz ist aber doch noch jung. Was aufs Heftlemachen bezogen will heißen: ich hab doch die aktuellen Themen, die brennen… Schaut nach! – im Mauerläufer.


    In dieser verkehrt brummenden Welt, in der bis in ihre einzelnen Gemeinden hinein, ständig nur abgerissen und wieder aufgebaut wird, in all der Aussichtslosigkeit des Einstehens gegen z.B. TTIP, Ausspioniererei, Daten-Sammlerei, Gesundheitsversicherungskärtchen, gegen all diese Torheiten und Kriegserklärungen gegen mein Gemüt und meinenVerstand, dennoch Mensch bleiben zu wollen, dafür steht mein Mauerläufer.


    Und Mensch sein heißt Widerstehen.


    Hanspeter Wieland

  • Für mich ist der Mauerläufer …

    ein lockerer und frecher Vogel, ein Hüpf ins Feld, ein Guck in die Welt, ein Pfeif auf was. Traumtänzer auch. Spaßvogel. Schöner Vogel. Eigensinniger Vogel. Hält sich nicht an die Tischsitte „mit vollem Munde spricht man nicht“. Denn bei der Aufzucht seiner Jungen singt er, egal, ob er den Schnabel voll Futter hat oder nicht. Ehrlich. Klasse Vogel.


    Hippe Habasch

Fr / 15. September 2017 / 19:00 Uhr
Kloster Mariastern-Gwiggen in Hohenweiler (A)
Vorstellung des neuen Mauerläufers 2017
mit dem Thema Inseln Klöster Zirkel Zellen
Es lesen Maximilian Lang, Katrin Seglitz, Jürgen Weing und Hanspeter Wieland

Eintritt: frei

 

Fr / 8. Sept. 2017 / 19:30 Uhr
Poesie in der Blumengärtnerei
mit den Mauerläufer-Autoren Sibylle Hoffmann und Joachim Wieland
Blumengärtnerei Tschoepe, Minoritenstr. 2, Friedrichshafen-Fischbach

Eintritt: frei

 

Sa / 24. Juni 2017 / 15:00 Uhr
Jour Fixe auf der Burg in Meersburg
Vorstellung des neuen Mauerläufers
Thema 2017
Hier schließt sich kein Kreis
Inseln Klöster Zirkel Zellen

Eintritt: frei

Mauerläufer, Tichodroma muraria, seltener Vogel. Bei näherem Hinschauen jede Menge Assoziationen zur seltenen Spezies der Schriftsteller. Wir denken an die Mauern, die überwunden werden wollen oder gegen die man anrennt. An das Brüten in großen Höhen, um dann irgendwann wieder in die Niederungen herabzusteigen. An die nicht immer einfache Nahrungssuche. Nicht zu vergessen die ungewöhnliche Schönheit des Mauerläufers, wo sich natürlich auch zahlreiche Schnittstellen ergeben. Aus der ornithologischen Beschreibung in Wikipedia zitieren wir das Schiefergrau des Vogels, „der im Sitzen fast mausähnlich“ wirkt. Um dann unverzüglich das wunderbare Rot hinterher zu schicken, das nur sichtbar wird, wenn er die Flügel spreizt. An den Vergleich „fliegende Alpenrose“ (Schweizer Vogelwarte) könnten wir uns gewöhnen. Und konstatieren – die schwarze Kehle der Männchen außen vor lassend – dass auch wir besonders lange Zehen haben und einen gebogenen Stocherschnabel. Oder zumindest gerne hätten.

Mauerläufer
  • Mauerläufer, Tichodroma muraria, Ruf

    © www.tierstimmen.de

  • „Der Mauerläufer, dieser rare Vogel, hat bereits zum vierten Mal ein dickes Überraschungsei ausgebrütet.“

    Sylvia Floetemeyer, Südkurier

  • „Da ist etwas Außerordentliches entstanden – der Dialog zwischen visueller und literarischer Kunst, die oft erfrischend vom Rande kommenden Blicke, das mutig Avantgardistische vermischt mit Themen, die es so eigentlich nur in Oberschwaben gibt.“

    Peter Blickle, Autor

  • „Pures Lese-
    und Sehvergnügen.“

    Dieter Langhart, St. Galler Tagblatt

  • Mauerläufer, Tichodroma muraria, Gesang

    © www.tierstimmen.de

  • „Tiefgehende Themen abseits der ausgetretenen Pfade.“

    Helmut Voith, Schwäbische Zeitung Meersburg

Wir danken für die großzügige Förderung

Mauerläufer 2017

Stiftung Oberschwaben



Mauerläufer 2016

Literaturstiftung Oberschwaben

Thurgau Lotteriefonds

Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW)



Mauerläufer 2015

IBK-Begegnungsprojekt

Thurgau Lotteriefonds

Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW)

Kulturbüro Konstanz

Literaturstiftung Oberschwaben



Mauerläufer 2014

Kunst und Kulturstiftung des Bodenseekreises

Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW)

Kulturbüro Konstanz

Literaturstiftung Oberschwaben

Mauerläufer ist hervorgegangen aus einer Initiative von AutorInnen rund um den Bodensee. Mauerläufer ist ein Basisprojekt, die Redaktion arbeitet ehrenamtlich. Sie ist nicht nur i.S.d.P. verantwortlich für den Inhalt.

Herausgeber / Redaktion Hippe Habasch, Eva Hocke, Jochen Kelter, Christa Ludwig, Katrin Seglitz, Hanspeter Wieland

Gestaltung Eva Hocke, MüllerHocke

Anschrift der Redaktion Katrin Seglitz, Federburgstraße 94, 88214 Ravensburg, katrin.seglitz@gmail.com
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Bestellung Eva Hocke, Schützenstraße 33, 88348 Bad Saulgau, Tel. 07581/6261, bestellung@mauerlaeufer.org

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Bankverbindung Schweiz Jochen Kelter, Raiffeisenbank Tägerwilen,
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Erscheinungsweise einmal im Jahr.

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